Die Heizkosten in der Nebenkostenabrechung

Wie ist die Rechtslage im Münchener Mietrecht

Das Mietrecht ist durch das BGB klar geregelt. Durch einen Mietvertrag wird eine feste Vereinbarung zwischen Vermieter und Mieter eingegangen. Mieter und Vermieter haben jeder bestimmte Rechte und Pflichten einzuhalten.
Das wird auf der einen Seite vom Gesetzgeber festgelegt, kann aber zwischen beiden auch individuell gestaltet werden.

Denn schon bestimmte Ungereimtheiten können, wie auf http://www.mietrechtmuenchen.net/ beschrieben, zu Zwistigkeiten zwischen den Parteien führen. Das kann aber durch eine detaillierten Mietvertrag im Vorfeld umgangen werden. So kann es bereits zu Streitigkeiten kommen, wenn die Frage auftaucht: „Heizung heizt nicht richtig, Mietminderung“?

Mietminderung, wenn die Heizung nicht richtig funktioniert?

Eine warme Wohnung mit einer funktionierenden Heizung ist Standard. So sollte es sein. Ein jeder hat das Recht auf warme Räume. Der Vermieter hat für eine funktionierende Heizung zu sorgen, ansonsten ist die Gebrauchstauglichkeit stark beeinträchtigt.

Auch wenn die Heizung so eingestellt ist, dass die Wohnung nur 17 Grad erreicht. Der Mieter kann die Miete kürzen, da ein Mangel entstanden ist.

Wie sieht die Vorgehensweise aus?

Zuerst muss Mieter seinen Vermieter davon in Kenntnis setzten, dass die Heizung nicht richtig heiß wird oder gar ganz ausgefallen ist!
Je nachdem wie der Vermieter reagiert, können Sie dann das Recht auf eine Mietminderung durchsetzen. Nachdem der Vermieter informiert wurde, hat dieser dafür Sorge zu tragen, dass die Heizung wieder instand gesetzt wird.

Der Vermieter ist für die Heizungsreparatur verantwortlich und muss auch die Kosten einer Fachfirma tragen, gleich wie hoch die Summe der Rechnung ist. Er darf diese Kosten auch nicht auf dem Mieter umlegen.

Einen kleinen „Haken“ hat die Sache aber doch. Sollte der Vermieter nachweisen können, dass der Mieter für den Ausfall der Heizung verantwortlich ist, müsste dieser die Kosten tragen. Jeder Mieter sollte eine Haftpflichtversicherung haben, diese kann dann im Notfall für diesen Schaden aufkommen.

Was aber passiert, wenn der Vermieter nicht erreichbar ist oder den Schaden ignoriert?

Dann heißt es einen kühlen Kopf bewahren und Beweismittel zu sammeln. Auch das Zuziehen eines Zeugen und Fotos wären sehr gut. In dem Schreiben an den Vermieter sollte ein Frist bis zu 3 Tagen gesetzt sein. Hat sich danach der Vermieter nicht gemeldet, kann der Mieter eine Fachfirma selber beauftragen! Die anfallenden Kosten gehen dann an den Vermieter.

Aber dieses Vorgehen sollte immer mit Vorsicht erfolgen. Der Mieter ist dann in der Beweispflicht. Bitte eine genaue Dokumention vornehmen. Die Ausfallzeiten müssen genau aufgeschrieben werden, ein Zeuge berufen werden, Fotos sind ein sehr gutes Beweismittel. Auch sollten für diese Zeit die Temperaturen drinnen und draußen aufgeschrieben werden. Es geht ganz schnell und dann ist ein Rechtsstreit zwischen Mieter und Vermieter da.

Heizung heizt nicht richtig, Mietminderung ab wann?

Vorgegeben sind folgende Temperaturen den verschiedenen. Als „normal“ ist eine Temperatur von 20 bis 22 Grad vorgegeben.Im Flur müssen es nur 15 Grad Celsius sein und Nachts dürfen die Temperaturen nicht unter 18 Grad Celsius fallen.

Fällt nun die Heizung aus und diese angegebenen Temperaturen nicht mehr erreicht werden, liegt nach 3 Tage ein Mietmangel vor.

Die Mietminderung kann ab dem 1. Tag erfolgen von Inkenntnisssetzung an den Vermieter. Die Höhe einer Mietminderung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Gesetzt dafür gibt es leider nicht. Man kann sagen, dass die Höhe der Minderung von den Gradzahlen in der Wohnung abhängt. Je höher der Temperaturunterschied, desto höher darf die Mietminderung ausfallen.
Die Minderung darf von der Bruttomiete abgezogen werden, exakt aber nur für die Tage des Heizungsausfalls.

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